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Kartenlegen - Lenormandkarten

 

Lenormandkarten


Nach der französischer Wahrsagerin Marie Anne Adeláide Lenormand wurden diese Wahrsagekarten – Lenormandkarten – genannt.

Heute wird fast nur das "kleine" Lenormandkartendeck (36 Karten) verwendet, das sich aber auf Grund des Biedermeier Stils als ein Erzeugnis des frühen neunzehnten Jahrhunderts darstellt. Das "große" Lenormandkartendeck (54 Karten) ist wahrscheinlich auf Tarotkarten vom französischem Okkultist und Tarotforscher Etteilla zurückzuführen, dessen Karten Marie Anne Lenormand verwandt hatte. Zur Wahrsagung mittels Karten sind sowohl die Tarot- als auch die Lenormandkarten die beliebtesten.

Neben meist im Biedermeier gestalteten Bildsymbolen (z. B. Blumenstrauß, Haus, Reiter usw.) enthält jede Karte auch kleine Abbildung einer gewöhnlichen Spielkarte in den französischen Farben. Es gibt Versionen bei denen ein Vers das Kartenbild ersetzt, der den Hauptinhalt der Kartenaussage ausdrücken soll. Die Lenormandkarten werden in Sach- und Personenkarten unterteilt. Außerdem existieren ebenfalls Karten die beide Aspekte darstellen.

Im deutschsprachigen Raum wird das kleine Lenormandkartendeck mit 36 Karten vorrangig verwendet.
 

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Das Kartenlegen - Lenormandkarten - 36 Karten - das kleine Kartendeck. (C)  Manuel F. Zimmer Berlin   (mf. j zb.)